Ars-sur-Moselle

Schraubenlieferant für den Kanaltunnel, Standort von Fort Driant

Blick von der Moselbrücke an der D 11 zwischen Jouy-aux-Arches und Ars-sur-Moselle

Südlich von Montigny-les-Metz, am Kraftwerk Centrale Hydroélectrique Jouy-aux-Arches, überquert der Jakobsweg die Moselbrücke an der D 11 zwischen Jouy-aux-Arches und Ars-sur-Moselle.

Der Weg führt allerdings nicht nach Ars-sur-Moselle hinein, sondern diesseits des Bahnhofs eine Treppe von der Brücke hinunter, unter der Brücke hindurch und dann links der Bahngleise nach Ancy-sur-Moselle.

Das römische Aquädukt Gorze-Metz zwischen Ars-sur-Moselle und Ancy-sur-Moselle

Das römische Aquädukt Gorze-Metz an der Bahnstrecke zwischen Ars-sur-Moselle und Ancy-sur-Moselle.

Wegweiser am Pont des Couvents in Metz

Ars-sur-Moselle ist als Lieferant der Schrauben für den Kanaltunnel bekannt. Im September 1944 versäumten amerikanische Truppen der 3. US-Armee unter General George S. Patton, das leere Fort Driant bei Ars-sur-Moselle zu besetzen und ausreichend zu sichern. In der Folge rückten deutsche Kräfte in Fort Driant ein und griffen von hier aus mit wirkungsvollem Artilleriefeuer in das Gefecht um den amerikanischen Brückenkopf bei Dornot ein. Die Einnahme von Metz verzögerte sich bis zum 13. Dezember, sodass der Zeitplan der deutschen Ardennenoffensive aufrecht erhalten werden konnte.

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